Phantom Change – Erfolgsfaktoren für konstruktiven Wandel

Change Management ist eines der Modeworte des vergangenen Jahrzehnts. Heerscharen von Beratern und Coaches begleiten Unternehmen bei Veränderungsprozessen. Doch die Bilanz ist ernüchternd: Aktuelle Studien zeigen, dass 88 % der von Unternehmensberatungen begleiteten Strategie- und Veränderungsprojekte nicht zu den erhofften Ergebnissen führen. Sind deutsche Unternehmen nicht willens genug für Veränderung? Warum werden jedes Jahr Milliarden in offensichtlich unzureichende Lösungsversprechen investiert? Was sind die Grundbedingungen unternehmerischen Erfolges am Anfang des 21. Jahrhunderts? Mit 70 % geben befragte Manager unklare Zielsetzungen und ungeklärte Interessenkonflikte für das häufige Scheitern von Change-Projekten an. 

In Kooperation mit Nina Leffers, Professorin für internationale Unternehmensführung an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) und Mitglied des MLI-Beirates, sowie Thomas Perry, dem Leiter des Forschungsinstitutes Q-Agentur für Forschung, ebenfalls Mitglieder des MLI-Beirates, haben wir die relevanten Studien der zurückliegenden Jahre zum Thema Change Management analysiert und ihre Ergebnisse verglichen. Danach wurden mit über 60 Top-Entscheidern aus der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung Tiefeninterviews nach der MLI Corporate-Clarity-Methode geführt, um die „Momente der Wahrheit“ zu ermitteln, die darüber entscheiden, ob aus Wandel tatsächlich echter Fortschritt wird oder nicht.

Die zum Teil mehrstündigen Gespräche wurde vertraulich geführt und damit ein unzensierter Erfahrungsschatz offen gelegt, der nicht als Studienband, sondern als Buch 2015 bei Murmann Publishers (www.murmann-verlag.de) publiziert wird.